RLK nördliche Bahnhöfe

Die Bahnhöfe der RLK
nördlicher Teil


Hamm

Lok 22 mit einem Zug aus Werl vor dem Empfangsgebäude

Ein Zug im Haltepunkt Hamm-Stadt, rechts der Schaffner mit der Flagge

En Zug überquert rückwärts die Allee Straße

Der Haltepunkt Hamm-Stadt

Übersichtsplan des Kleinbahnhofs Hamm (ohne Hamm-Stadt) vor 1905
Der Bahnhof Hamm war nördlichster Ausgangspunkt der RLK und hatte eine Betriebliche Besonderheit. Um einen schnellen Zugang der Fahrgäste zum Hammer Hauptbahnhof zu ermöglichen wurde das Ausziehgleis parallel zum Bahndamm der Hauptbahn bis zum Hauptbahnhof verlängert. Da zwischen dem Bahndamm und der Allee Straße kein Platz für ein Umfahrgleis war, mußte der in den Haltepunkt eigefahrene Zug rückwärts wieder herausfahren. Um den Zug zu sichern, mußte der Schaffner mit einer roten Flagge und einer Glocke dem Zug vorauslaufen.


Mark

In den 40´er Jahren begann hier die Anschlußbahn für das Wehrmachtsverpflegungslager Mark


Maximilian

Der Bahnhof Maximilian wurde 1903 als Teil der Zeche Maximilian errichtet. Nachdem die Zeche schon 1926 wegen eines Wassereinbruches schließen mußte, blieb der Bahnhof für die Bürger des Hammer Ortsteils Werries erhalten.


Der "Eierbahnhof" in Büninghausen

Den "Eierbahnhof" wird man auf offiziellen RLK Streckenkarten vergeblich suchen. Er war vielmehr ein Bedarfshaltepunkt für das Zugpersonal, welches sich hier mit Eiern versorgte.


Lippborg-Heintrop

Das Empfangsgebäude in Lippborg Heintrop

Der von den Eisenbahnfreunden Hamm restaurierte Bahnhof im Sommer 1999
Aufgrund von Planungen, die den Weiterbau des Datteln-Hamm Kanals vorsahen, entschloß sich die RLK, die Schmalspurstrecke Hamm-Soest auf Normalspur umzubauen. im Jahre 1940 wurden die Arbeiten durch den Krieg unterbrochen. Der Umbau war bis Lippborg-Heintrop fortgeschritten. Nach dem Krieg wurde das Kanalprojekt fallengelassen, was auch die Umspurung stoppte. Daher mußten alle Fahrgäste nach Soest hier umsteigen. Später nutzten die Hammer Eisenbahnfreunde diesen Bahnhof als Endpunkt ihrer Museums-Eisenbahn. Mehr Informationen zu diesem Streckenteil bekommt man auf der Hompage der Hammer Eisenbahnfreunde

 



Oestinghausen

Die Baupläne des Bahnhofsgebäudes von 1903

Das Gebäude in seinem heutigen Zustand (Sommer 1999)
In Oestinghausen zweigte die 4 Km lange Strecke nach Hovestadt ab. Das Bahnhofsgebäude ist noch heute am Ortseingang von Oestinghausen zu sehen. Allerdings in einem beklagenswerten Zustand.


Hovestadt

Hochbetrieb in Hovestadt Anno 1908

Das ehem. Bahnhofsgebäude heute.
Ursprünglich sollte die RLK von hier aus bis nach Beckum verlängert werden. Die Pläne kamen aber nicht zur Ausführung.


Soest

Luftbild um 1960

Bild aus den Anfangsjahren der Bahn. Rechts sieht man das im 2. Weltkrieg zerstörte Verwaltungsgebäude

Übersichtsplan von 1955
Soest war Hauptsitz der RLK. Hier befanden sich auch die Hauptwerkstätten mit 4 Ständigem Ringlokschuppen und Betriebswerk. Für die Lok und Wagen Behandlung waren bis zu 7 Gleise vorgesehen. Ausserdem gab es eine Güterwagenübergabe mit Rollbockgrube zur Hauptbahn. Im 2. Weltkrieg wurden die Anlagen durch Bombenangriffe stark beschädigt und das Verwaltungsgebäude total zerstört. Von hier aus wurde auch die nahegelegene Zuckerfabrik mit einem Werksanschluß bedient. Was zu Zeiten der Rübenernte, im September / Oktober, ein großes Verkehrsaufkommen bedeutete.


Soest-Jakobitor

Bild vermutlich aus den 30´er Jahren
An diesem Bahnhof verließ die Bahn ihre eigene Trasse und folgte der Bundesstraße 1 bis Werl Steinertor.
Soest-1
Die erste Omnibushalle in Soest.


Ampen

Postkarte um 1900

VIP Lounge des RLK Service Centers Ampen ?   :-)

Im Dorf Ampen gab es einen Haltepunkt mit gemütlicher Bahnhofskneipe.



Ostönnen

Das Stationsgebäude

Auf Gleis 2 ist der Zug aus Richtung Soest eingefahren, während Lok 22 mit ihrem Zug auf Abfahrt in Richtung Wer wartet.

Der Zug aus Niederense verlässt Ostönnen auf Gleis 1 in Richtung Soest.

Heute herrscht hier ein anderer Verkehr ;-)

Eine Skizze aus dem RLE Jubiläumsband "In der Heimat fest verwurzelt"
Im Dorf Ostönnen auf der Soester Börde fand die Anbindung des südlichen Streckenteils an den nördlichen statt. Hier begann gleichzeitig die Betriebstechnisch eigenständige Verbindung Ostönnen-Werl. Züge aus Richtung Werl endeten hier. Wer weiter in Richtung Niederense wollte, mußte umsteigen. Einmal am Tag erwachte deshalb der kleine Bahnhof aus seiner Ruhe, wenn aus allen drei Richtungen gleichzeitig Züge in den Bahnhof einfuhren.

An und Abfahrtafel

aus Richtung
Uhr
Gleis
Uhr
in Richtung
Hamm-Werl
14:55
3
15:05
Werl-Hamm
Hovestadt-Soest
14:57
2
15:08
Neheim-Arnsberg
Arnsberg-Neheim
14:58
1
15:00
Soest-Hovestadt

 



Werl-Steinertor

Werl-Steinertor mit der Hefefabrik Wulf. Ein Normalspuriger Übergabezug kommt mit Kesselwagen vom Hauptbahnhof

Eine Mallet rangiert mit einem "Rolan" Wagen am Gleisanschluß zur Hefefabrik. Der "Rolan" war ein "Adapter" um Normalspurige Wagen mit einer Schmalspur Lok zu befördern. Der Personenzug aus Ostönnen muß derweil warten.

Werl-Wulf-Hefe-1
Am Bahnhof Werl-Steinertor verließ die RLK ihre parallel zur B1 verlaufende Trasse, in Richtung Werl Kleinbahnhof. Hier begann auch der Werksanschluß der Hefefabrik Wulf auf dessen dreischienigen Anschlussgleis noch bis in die späten 60´er reger Güterverkehr herrschte.


Werl Kleinbahnhof

Die zum Teil dreischienigen Gleisanlagen in Werl

Ein überlanger Sonderzug für Pilger im Kleinbahnhof

Der auf Normalspur rückgebaute Kleinbahnhof um 1965

Die Bahnhofsgaststätte mit Schmalspur Triebwagen um 1960

Der Bahnhof mit Gaststätte "Zur Kleinbahn" existieren noch heute.

Übersichtsplan aus der Genehmigungsurkunde der RLK von 1896
Auf dem Kleinbahnhof des Wallfahrtsortes Werl wurden bis in die 50´er Jahre Sonderzüge mit Pilgern abgefertigt. Ausserdem verfügte der Bahnhof über umfangreiche Güteranlagen, wie z.B. eine Rollbockgrube um Güter von der Hauptbahn umzuschlagen. Für den regulären Personenverkehr wurde von hier aus ein Triebwagen nach Ostönnen und Hamm eingesetzt. Sein Lokschuppen steht noch heute.


Hilbeck

Auch das Dorf Hilbeck hatte einen, inzwischen abgerissenen, Bahnhof mit einem Freiladegleis.


Kump

Triebwagen VT4 in Kump 1959
Zwischen Hilbeck und Kump überquerte die RLK die Bahnlinie Dortmund-Welver (Anfang der 70´er abgebaut). In Kump gab es ein Anschlußgleis für eine Ziegelei. Die Raifeisen Genossenschaft baute einen Getreidespeicher direkt am Bahnhof, wo er heute noch steht.


Rhynern

Rhynern-West

Rhynern-Berge

"Schweineschnäutzchen" VT22 zwischen Rhynern und Hamm.
Der Ort Rhynern hatte außer seinem Bahnhof Rhynern-West noch einen Haltepunkt in Rhynern-Berge und einen Bedarfshaltepunkt bei der Molkerei.

 

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