RLK südliche Bahnhöfe

Die Bahnhöfe der RLK
südlicher Teil


Arnsberg Jägerbrücke um 1907
03 rlk1907

Zustand kurz nach der Eröffnung

Das Freiladegleis
Der im Jahre 1906 erbaute Bahnhof Arnsberg Jägerbrücke war, bis zum Bau der Streckenverlängerung zur Papierfabrik Feldmühle (heute Reno de Medici), südlicher Ausgangspunkt der RLK.


Hüsten Ost

Zustand um 1920

Zustand 1996
In Hüsten Ost begann die Zweigstrecke zum RLK eigenen Steinbruch in Müschede. Zu diesem Zweck betrieb die Bahngesellschaft hier die "Steinwerke Hüsten" welche die gebrochenen Steine zu Baumaterial und Gleisschotter weiterverarbeitete. Heute findet hier alljährlich die Hüstener Kirmes statt.


Steinbruch Müschede

Das Foto zeigt den Bau der Verladeanlage im Steinbruch Müschede. Der Steinbruch diente u.a. während des Errichtung und Wiederaufbaus der Möhnetalsperre als Materialquelle. Ausserdem stammte der Gleisschotter der RLK von hier. Nach Aufgabe des Steinbruchs 1968 wurde das Gelände bis 1995 als Mülldeponie genutzt.


Neheim-Hüsten Kleinbahnhof

Dreischienige Gleisanlagen. Rechts der Güterbahnhof der RLK , links der der DB

Neheim-Hüsten Hauptbahnhof zur Länderbahnzeit. Im Vordergrund, die Kleinbahnschienen

Neheim-Hüsten Kleinbahnhof mit abfahrenden Zug, Richtung Niederense

Die Gleisanlagen des Kleinbahnhofs um 1950
Der sich an den Hauptbahnhof von Neheim-Hüsten anschließende Kleinbahnhof bildete, mit seinen ausgedehnten Gleisanlagen, den betrieblichen Mittelpunkt des Sauerländer RLK Netzes. Hier wurde das Stückgut auf die obere Ruhrtalbahn umgeschlagen. Ausserdem standen Lokbehandlungsanlagen wie Drehscheibe und Ringlokschuppen zur Verfügung.


Haltepunkt Neheim Stadt

Der "Evangelische Bahnhof"

Ein Güterzug aus Richtung Möhnestraße um 1960
Hier verließ die RLK ihre eigene Trasse, um die Innenstadt von Neheim als "Straßenbahn" zu durchqueren. Der Haltepunkt Neheim Stadt wurde wegen seiner Nähe zur evangelischen Kirche auf der Burgstraße, im Volksmund der "Evangelische Bahnhof" genannt.

Neheim Möhnestraße

Zustand vor der Möhnekatastrophe 1943

Betrieb in den 60´ern

Rechts ist der Bahnsteig zu erkennen

Blick von Süden

Zustand 1996
Einer der wohl ungewöhnlichsten RLK Bahnhöfe war wohl der Bahnhof Neheim Möhnestraße. Die Bahntrasse durchfuhr die Betriebsgelände mehrere Firmen im Neheimer Möhnetal. Das Umfahrgleis diente gleichzeitig als Ladegleis für Güter, am Streckengleis diente ein Bahnsteig dem Personenverkehr


Niederense-Himmelpforten
Am Bahnhof Niederense-Himmelpforten teilte sich die von Neheim kommennde, dreischienig ausgebaute, Strecke in eine normalspurige, zur Möhnetalsperre und eine schmalspurige nach Ostönnen. Da hier die steile Auffahrt zur Haar begann, besaß der Bahnhof zwei Wasserkräne, die von einem kleinen Wasserturm (mit Güterschuppen) versorgt wurden. Nach der Zerstörung des Klosters Himmelpforten 1943 wurde der Bahnhof Himmelpforten in Niederense umbenannt.

Niederense-7
Zustand Anfang der 60´er Jahre
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Ein Schmalspur Zug aus Richtung Ostönnen Anfang der 50´er


Das zerstörte Bahnhofsgelände nach der Möhnekatastrophe 1943

Niederense-4

Eine Ansichtskarte vom Anfang des Jahrhunderts

Niederense-3
Bahnhof Himmelpforten vor dem 1. Weltkrieg


Zustand 1997


Übersichtskarte
Niederense-5
Personenzug aus Neheim nach Ankunft in Niederense
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Viehverladung in Himmelpforten in den 50'er Jahren
 
Niederense-2
Alle Gleise im Bf Himmelpforten sind abgebaut
Niederense-1
Güterschuppen mit Wasserturm
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Abschied in Niederense - Himmelpforten
Niederense-8
Noch einmal gehts von Niederense hinauf auf die Haar Richtung Oberense
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Das Ende der Kleinbahn in Niederense
Abbau-8
An gleicher Stelle ist der Abbau im Gang
Abbau-6
Abbauzug am Haaraufstieg in Niederense
 
Abbau-7
Abbauzug vor der Kulisse von Niederense
Abbau-5
Bereits 1953 wird die Normalspurstrecke Niederense - Günne abgebaut
 
Abbau-3
Abbauzug unterhalb des Riesenberges
 
Abbau-2
In Höhe des Kraftwerks Niederense an der Landstraße nach Günne
 
Abbau-4
Die Kolonne unterhalb des Riesenberges
 
 



Günne

Ein Dampftriebwagen am Bahnhof Günne vor dem 1. Weltkrieg
Der Bahnhof Günne war der einzige Zwischenbahnhof auf der Strecke Niederense-Möhnetalsperre.



Blick von der Staumauer. Datum unbekannt, wahrscheinlich während des Wiederaufbaues 43-44

Bahnsteigsperre des Bahnhofs um 1935

Kurz vor dem 1. Weltkrieg

Ubersichtsplan.
Der Bahnhof Möhnesee wurde ursprünglich als reiner Materialumschlagsbahnhof zum Bau der Möhnetalsperre gebaut. Bald nach ihrer Fertigstellung setzte ein stetig wachsender Ausflugsverkehr ein. Dem entsprach die RLK mit dem Bau eines eigenen Restaurants mit Fahrkartenverkauf, den "Möhneseeterassen". Wärend des Wiederaufbaues der Möhnetalsperre wurde der Bahnhof erneut zum Materialtransport genutzt. In den Fünfziger Jahren verlor er aber seine Bedeutung als Ausflugsbahnhof an den Kraftverkehr. Nach Abbau der Schienen 1953 wurde an seiner Stelle ein Parkplatz errichtet.


Haltestelle Haar

Dieser oberhalb von Niederense gelegene Haltepunkt war mit 227 Meter über N.N. gleichzeitig die höchste Stelle des RLK Netzes. Er wurde mit einer Steigung von bis zu 3 Promille aus dem 130 Meter tiefergelegenen Niederense erreicht.

 

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